Angehörige und der Angehörigenverband

Bei einer schwerwiegenden psychischen Erkrankung wie Schizophrenie brauchen die Betroffenen Unterstützung. Es ist gut, wenn die Angehörigen an der Seite des kranken Menschen sein können.

Oft müssen die Angehörigen erst lernen, wie sie ihr Familienmitglied unterstützen können. Es ist gut, wenn sie sich über die Krankheit informieren, aber auch mit dem Familienmitglied sprechen um herauszufinden, welche Form von Hilfe gewünscht wird.

Viele von den kranken Menschen haben außer ihrer Herkunftsfamilie keine zuverlässigen privaten Kontakte, die sie gut unterstützen können und wollen. Umso wichtiger ist dieser Kontakt für die Betroffenen. Wenn das dann auch nicht funktioniert, ist oft der Verlauf der Erkrankung schwieriger.

Eine ganze Reihe von Angehörigen leisten sehr viel für ihr Famillienmitglied. Das alles ist schwierig für alle Beteiligten und die Angehörigen erleben es oft als eine undankbare Aufgabe. Dazu kommen Scham und Ärger, wenn etwa die Polizei ins Haus kommt oder die Nachbarn sich beschweren.

Es ist keine leichte Aufgabe, sich um ein psychisch erkranktes Familienmitglied zu kümmern. Hilfe kann dabei vom Angehörigenverband kommen: Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker. Hier werden Fragen beantwortet, Gruppen angeboten, Bücher empfohlen und weitere Hilfsangebote gemacht.

Mein Respekt gehört den Müttern und Vätern, Schwestern und Brüder, die ihr erkranktes Familienmitglied nicht fallen lassen, sondern sich so gut sie können um es kümmern.

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